Samstag, 26. Mai 2012

Worüber kann ich bloggen?

Das Blog-Fieber hat Sie gepackt? Sie würden am liebsten direkt losbloggen, aber Sie fragen sich: "Worüber soll ich denn nun eigentlich bloggen? Soll ich mich auf ein bestimmtes Thema konzentrieren oder einfach über alle Themen schreiben, die mir in den Sinn kommen? Und was mache ich, wenn mir die Ideen ausgehen?"

Bevor Sie also mit Ihrem Blog starten, sollten Sie sich zunächst einmal folgende Fragen stellen:


Was ist mein Ziel beim Bloggen? Wer ist meine Zielgruppe?


Theoretisch können Sie über alles bloggen: über Ihre Interessen, Ihre Hobbys, Ihr Wissen, Ihre Erfahrungen usw. Die Frage ist jedoch, welches Ziel Sie mit Ihrem Blog verfolgen und wen Sie mit Ihrem Blog ansprechen möchten.

Möchten Sie als Texter bloggen, um Ihr Wissen mit anderen Textern zu teilen, ein Netzwerk aufzubauen und potenzielle Auftraggeber auf Ihr Angebot aufmerksam machen? Dann wäre es besser, wenn Sie sich nur auf die Themen spezialisieren, die für Ihre Zielgruppe interessant sind.

Sie haben noch so viele andere Interessen und möchten gerne auch darüber bloggen? Kein Problem, das können Sie auch, aber erstellen Sie hierfür lieber einen separaten Blog, auf dem Sie sich austoben können. Das heißt natürlich nicht, dass Sie für jedes einzelne Thema, das Sie interessiert, einen gesonderten Blog anlegen müssen.

Überlegen Sie also zunächst einmal, welches Ziel Sie verfolgen und welche Menschen Sie ansprechen möchten und grenzen Sie dann Ihre Blog-Themen ein.

Ich habe mich bei diesem Blog entschieden, nur über Themen zu schreiben, die meine Zielgruppe ansprechen (Texter und Auftraggeber). Zwar habe ich auch noch einige andere Themen, über die ich gerne schreiben würde, aber das würde zu diesem Blog einfach nicht passen, deswegen werde ich dafür einen separaten Blog einrichten.


Was möchte meine Zielgruppe? Was interessiert sie?


Das kann ich Ihnen am besten an einem persönlichen Beispiel deutlich machen. Meine Zielgruppe sind Texter oder diejenigen, die es werden möchten und Auftraggeber. Ich möchte mein Wissen mit Textern und potenziellen Auftraggebern teilen, ihnen Tipps geben und natürlich möchte ich dadurch auch andere Texter kennenlernen, von denen ich  wiederum etwas lernen kann.

Nun stellt sich die Frage: Was interessiert meine Zielgruppe?
Als Texter ist man zum einen auf der Suche nach Aufträgen und zum anderen möchte man natürlich erfahren, wie man seine Leistung vermarkten kann, damit man auch von Auftraggebern gefunden wird. Deshalb blogge ich darüber, was ich gelernt habe und was mich persönlich weitergebracht hat. Auftraggebern, die auf der Suche nach Textern sind, möchte ich Tipps geben, worauf Sie bei der Suche nach einem Texter achten sollten.

Als Texterin bin ich selbst auch permanent auf der Suche nach Vermarktungsmöglichkeiten und stöbere immer wieder auf anderen Blogs. Dabei entdecke ich viele nützliche und hilfreiche Informationen und probiere alles aus. Auf meinem Blog berichte ich dann über das Gelernte und hoffe, dadurch anderen Textern helfen zu können.


Und was, wenn mir einfach nichts mehr einfällt?


So ein Blog will natürlich regelmäßig mit frischem Inhalt gefüllt werden, aber was, wenn einem einfach nichts mehr einfällt?

Auch das kann ich wieder an einem persönlichen Beispiel verdeutlichen. Bei mir ist es oft so, dass die Ideen für meinen Blog dann kommen, wenn ich überhaupt nicht darüber nachdenke. So lese ich etwas oder höre etwas und plötzlich ist sie da: die Idee. Diese Situation nutze ich dann direkt aus, setze mich hin und schreibe alles nieder. Später schaue ich mir den Text noch einmal an und überarbeite ihn. Wenn aber nun eine Idee kommt und ich gerade keinen PC zur Hand habe, dann hole ich meinen Notizblock heraus und mache mir direkt Notizen und Stichpunkte. Diese Ideen kommen dann auf meine Ideen-Liste. Wenn ich mich dann wieder meinem Blog widme, schaue ich auf diese Liste und habe wieder Themen, über die ich schreiben kann. Schreibe ich mir meine Ideen nicht direkt auf, vergesse ich sie meist wieder.

Wenn Ihnen aber nun wirklich keine Themen mehr einfallen, dann hilft es, andere Blogs, Artikel oder Bücher zu lesen. Das bringt einen wieder auf neue Ideen. Zudem hilft es mir auch, wenn ich Musik höre oder anfange ganz alltägliche Dinge zu machen, wie z.B. aufräumen. Und wenn wirklich gar nichts mehr geht, dann nehmen Sie sich am besten eine Auszeit vom Schreiben. Machen Sie ein bisschen Urlaub, auch das ist wichtig.

Noch mehr Tipps zur Inspiration finden Sie in meinem Beitrag "Inspiration: Wenn die Ideen fehlen."

In diesem Beitrag finden Sie Tipps zur Kreativitätsförderung am PC und in dem Artikel "10 Ideen für Blogtexte - so gehen Ihnen die Ideen niemals aus" erhalten Sie noch mehr Tipps, wie Sie Ideen für Ihre Blogtexte finden. .

Jetzt sind Sie dran! Was glauben Sie, sollte man sich beim Bloggen auf ein Thema festlegen oder über gemischte Themen schreiben? Was machen Sie, um neue Ideen zu bekommen? Berichten Sie mir davon. Ich freue mich über Ihre Kommentare!


 Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren:

Bildquelle: Pixabay.com, clker.com 

Kommentare:

  1. Hallo Irina,

    ich denke, da gibt es kein Patentrezept. Ich habe mich für einen gemischten Blog entschieden, da ich sonst einfach Gefahr laufe, dass mir die Themen ausgehen. Also im Moment ist es eher so eine Art Rumpelkiste, eben ein Tagebuch, in welches alle Gedanken kommen. Wobei ich mit dem Blog auch kein bestimmtes Ziel verfolge, sondern einfach nur einen Platz für die Gedanken brauchte, welche nicht in Auftragstexte passen und für Pagewizz zu kurz sind.
    Wobei natürlich ein Themenblog auch hoch interessant und spannend ist, wenn man sich wirklich supergut auf dem Gebiet auskennt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Jana,

      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Dass du dich für einen gemischten Blog entschieden hast, finde ich völlig in Ordnung. Auch wenn du über verschiedene Themen schreibst, es passt alles zusammen. Bei mir dagegen wäre es irgendwie unpassend, es wäre zu weit Weg von meinen Hauptthemen.

      Ganz liebe Grüße
      Irina

      Löschen
  2. Falls sich doch mal gar keine Idee einstellt, bleibt immer noch mal das eigene Onogramm anzuschauen und über deinen Vornamen zu bloggen;)

    AntwortenLöschen