Sonntag, 2. März 2014

Zwei Jahre Pagewizz: Meine Erfahrungen und die Entwicklung der Einnahmen



Liebe Leser, nach einer kurzen Blog-Pause melde ich mich wieder zurück! Heute möchte ich Ihnen einen kleinen Rückblick auf die letzten zwei Jahre als Autorin bei Pagewizz geben und Ihnen ein wenig über die Entwicklung meiner Einnahmen verraten.


Wie alles begann..


Angemeldet habe ich mich bei dem Autorenportal ca. im Februar 2012. Zu dieser Zeit stand ich mit meiner Selbstständigkeit noch ganz am Anfang und war auf der Suche nach Schreibjobs. Beim Herumstöbern in Google bin ich dann auf dieses Portal gestoßen. Bei Pagewizz wird man nicht direkt für die geschriebenen Artikel bezahlt, sondern an Werbeeinnahmen beteiligt. Wer wissen möchte, was Pagewizz ist und wie man dort Geld verdienen kann, erfährt das in dem Artikel Pagewizz - Artikel schreiben und Geld verdienen.

Was ich bei Pagewizz ganz toll fand, war, dass ich die Themen frei wählen und meine ersten eigenen Texte im Internet veröffentlichen konnte. Natürlich habe ich die Plattform auch dazu genutzt, um auf mich als Texterin und meine Leistungen aufmerksam zu machen. Außerdem hatte ich dadurch erste Textbeispiele, die ich meinen potenziellen Kunden vorzeigen konnte. Das Autorenportal ist bei Google schon recht bekannt, sodass es durchaus möglich ist, dass man von potenziellen Auftraggebern auf Pagewizz gefunden wird.


Wie sehen die Einnahmen nach zwei Jahren bei Pagewizz aus? 


Meine Einnahmen erziele ich bei Pagewizz über Google AdSense und Amazon. Nun ja, besonders viel Geld hat sich über AdSense nicht angesammelt. Ich habe noch nicht einmal den Mindestauszahlungsbetrag von 70 Euro erreicht und stehe gerade bei ca. 50 Euro, was aber auch damit zusammenhängt, dass ich zum einen wenige Artikel geschrieben habe (15 Stück) und zum anderen diese nur selten oder gar nicht für die Suchmaschinen optimiert, sondern meistens frei heraus geschrieben habe. Verglichen mit den anderen Pagewizz-Autoren ist das ziemlich wenig, doch habe ich Pagewizz nie als reine Geldquelle betrachtet, sondern wollte mich vielmehr am Schreiben eigener Texte ausprobieren und schauen, wie diese so ankommen. Das Feedback der Leser war mir sehr wichtig und die Einnahmen sollten nur ein schöner Nebeneffekt sein. Man darf natürlich nicht vergessen, dass die Werbeeinnahmen für die geschriebenen Texte passiv weiterlaufen, d.h. so lange meine Texte auf der Plattform bleiben und besucht werden, verdiene ich auch daran. Ich bin also gespannt, wie sich die Einnahmen in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln werden. Nachtrag: Am 22.10.2014 wurden mir die ersten 70 Euro von Google AdSense ausgezahlt.

Über das Amazon-Partnerprogramm habe ich bisher 30 Euro verdient, die mir im vergangenen Monat ausgezahlt wurden. Nachtrag: Anfang 2015 wurden mir nochmals ca. 20 Euro von Amazon ausgezahlt.

Außerdem habe ich in der gesamten Zeit 11 Autoren geworben, von deren Einnahmen ich 10% erhalte (was natürlich von Pagewizz gezahlt wird). Leider schreiben nur 4 von ihnen Artikel und das auch nicht regelmäßig.

Zu Beginn schrieb ich bei Pagewizz Texte über die positive Lebenseinstellung. Später probierte ich mich an verschiedenen Themen aus, um zu schauen, was besonders gut ankommt und welche Artikel, wie viele Besucher bringen. Es hat nicht lange gedauert, bis meine Texte die ersten Kommentare und „Likes“ erhielten, wenn auch zuerst „nur“ von anderen Pagewizz-Autoren, die über die Community auf meine Texte aufmerksam wurden.


Die beliebtesten Artikel


Heute werden meine Beiträge täglich besucht – die einen mehr, die anderen weniger. Mehr als die Hälfte der Besucher kommen dabei direkt über Google.

Erstaunlich gut läuft mein Artikel über Energievampire. Den habe ich damals geschrieben, weil mich das Thema sehr beschäftigt hat und ich muss ehrlich sagen, ich hätte nicht gedacht, dass es so gut ankommt! Vor kurzem habe ich von der Redaktion sogar den Editor’s Choice dafür erhalten! Diese Auszeichnung wird vergeben, wenn Artikel besonders interessant geschrieben und nützlich sind *stolzbin*! Der Beitrag zählt zu den beliebtesten von meinen Pagewizz-Artikeln, hat die meisten Besucher und bringt mir die meisten Einnahmen.




Wie man in der Grafik erkennen kann (einfach anklicken, dann sehen Sie das Bild vergrößert), wird der Artikel in 7 Tagen 193-mal besucht, in 30 Tagen 860-mal und hatte bisher 14.129 Seitenaufrufe. Außerdem hat er wahnsinnige 308 Likes bei Facebook erhalten, was ich persönlich einfach unglaublich finde! 





Der zweit beliebteste Artikel ist 16 Kleidungsstücke, unendlich viele Looks. Er wird in 7 Tagen 57-mal besucht, 212-mal in 30 Tagen und hatte bisher 4.565 Seitenaufrufe und 10 Facebook Likes. Wie Sie sehen können, liegen zwischen den beiden Artikeln wirklich Welten. Daran kann man sehen, wie unterschiedlich die Themen ankommen können und mit dem Energievampir-Beitrag habe ich wohl ein Thema erwischt, das besonders beliebt ist.

Was mir außerdem ganz stark auffällt, wenn ich meine alten Pagewizz-Artikel lese, ist, dass sich die Schreibqualität meiner Texte um einiges gebessert hat. Hier sehe ich eine ganz deutliche Steigerung! 


Mein Fazit: 


Ich bin überzeugt davon, dass man bei Pagewizz wesentlich mehr verdienen kann, als ich es bisher geschafft habe, wenn man sich intensiv damit beschäftigt. Das bedeutet: Wenn man seine Artikel für Suchmaschinen optimiert, damit sie besser von Lesern gefunden werden, wenn man nach Themen sucht, die gut ankommen, wenn man Keywords einbaut, die häufig gesucht werden etc. All das nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch. Wer diese Zeit investieren kann und will, wird damit sicherlich auch Erfolg haben und ein nettes Taschengeld dazuverdienen. Es mag wahrscheinlicher sein, dass der Verdienst höher ausfällt, wenn man mehr Artikel schreibt, ich denke aber, dass man genauso gut einige wenige, dafür aber richtig gute Artikel schreiben und damit viel verdienen kann, wenn das Thema gut ankommt und der Beitrag interessant geschrieben ist. Für mich ist das „Massenweise-Artikel-Schreiben“ einfach nichts, es muss mir immer noch Spaß machen und da erledige ich einfach lieber meine Aufträge (die haben ja sowieso Vorrang). Für mich ist Pagewizz zum Austoben und als Werbung für meine Leistungen gedacht. So wie ich das aber bei anderen Autoren lese (wie z.B. in diesem Artikel, s. auch Kommentare), bekommen einige von ihnen schon fast alle zwei Monate Auszahlungen – es kann sich also wirklich lohnen. Am besten, Sie probieren es einfach selbst aus! Schaden kann es vor allem dann nicht, wenn Sie als Schreiberling Aufmerksamkeit und Feedback zu Ihren Texten erhalten wollen.


Was sagen Sie zu Pagewizz? Konnten Sie bereits Erfahrungen mit dem Autorenportal sammeln und wie haben sich Ihre Einnahmen entwickelt? Ich freue mich auf Ihre Kommentare! 


Ihre Texterin, Irina Kapatschinski

Kommentare:

  1. Hallo Irina,
    ich bin heute zufällig auf deinen Beitrag gestoßen - er ist ehrlich und gefällt mir sehr gut.
    Du schreibst interessant - und das ist wohl das Wichtigste in unserem Job.
    Auf jeden Fall überlege ich, ob ich hier nicht auch mal einen Artikel platziere. Danke also für deine Anregungen.
    Herzliche Grüße
    Uwe Müller

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    1. Hallo Uwe,

      vielen Dank für den lieben Kommentar! Das freut mich sehr! :)

      Viele Grüße
      Irina

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  2. Hallo Irina,
    ich habe bei pagewizz inzwischen über 200 Artikel in allen möglichen Bereichen veröffentlicht und verdiene auch nicht mehr, als du. An der Anzahl kann es also wohl nicht liegen. Dennoch finde ich das Autorenportal auch klasse, weil ich dort zu den Themen schreiben kann, die mich gerade umtreiben.
    Herzlicher Gruß
    chrissi44

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    1. Hallo Chrissi,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Sehr interessant zu sehen, wie sich das bei anderen Pagewizz-Schreiberlingen entwickelt.

      Viele Grüße
      Irina

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  3. Aus mehreren Quellen jeweils "ein paar Euro" verdienen kann insgesamt auch einen ganz netten Betrag ergeben. Wenn aber wo innerhalb von 2 Jahren nur 70 Euro realistisch sind, wäre das sehr erbärmlich. Noch dazu der hohe Mindestbetrag, anderswo sind es 10 Euro. Bei Textbroker war ich schon auf "bis zu einigen 100 Euro" im Monat (eher 200), allerdings habe mich die Aufträge dann immer mehr genervt. Einfach nach eigenem Ermessen schreiben, was sich verkaufen könnte, gibt es sonst nur beim Self Publishing von E-Books. Da bin ich nach fast 1 1/2 Jahren schon recht erfahren.

    Trotzdem - ich bin neugierig, und werde Pagewizz womöglich einmal ausprobieren.

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  4. Hallo Irina,
    ich habe deinen Bericht schon vor einer ganzen Weile gelesen, als ich noch über PageWizz recherchiert habe. Mitte 2015 habe ich mich dann als Autor registriert und Ende 2015/Anfang 2016 insgesamt 5 Artikel dort eingestellt – die gehen aber leider nicht so gut, wie deine Beiträge. Nach einem halben Jahr habe ich noch nicht ganz 500 Seitenaufrufe erreicht, wobei der meiste Traffic intern über PageWizz (ca. 55%) gekommen ist. Die Einnahmen summieren sich auf 2 EUR für Adsense, während via Amazon bisher keine Einnahmen generiert wurden.
    Zeitgleich zu meinen Veröffentlichungen bei PageWizz habe ich auch meinen MediaCream-Blog aufgesetzt, der in diesem halben Jahr im Vergleich glücklicherweise schon deutlich mehr Besucher hatte.

    Vermutlich sind meine PageWizz-Beiträge bzw. -Themen nicht sonderlich nachgefragt. Und leider hat auch das Google-Ranking von PageWizz in den letzten 2 Jahren einiges eingebüßt, so dass viele Beiträge vom geneigten Suchenden bzw. Besucher gar nicht erst via Google gefunden werden. Hast du in dieser Zeitspanne mit deinen Artikeln auch die Erfahrung gemacht, dass der Besucherstrom abnimmt?

    Trotzdem ist es eine angenehme Community, wie du ja auch in deinem Einführungsartikel von 2012 geschrieben hast, die ich nicht mehr missen mag. Und schließlich hilft die Plattform bei der Vernetzung der diversen eigenen Webaktivitäten – ein Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte…

    Viele Grüße
    Christian

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    1. Hallo Christian,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und dafür, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst!
      Das stimmt,mir fällt auch auf, dass schon seit einer ganzen Weile deutlich weniger Besucher über Google kommen.

      Viele Grüße
      Irina

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  5. Über Energievampire hab ich auch schon geschrieben, ebenso über Dracula, der schlimmer wütete,als in den Filmen.

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